• Christian Beer

Der Weg - ein Plan

Alle Wege führen nach Rom und fast genau so viele Wege nach Santiago de Compostela.

Die meisten beginnen allerdings erst ein paar hundert Kilometer vor Santiago. Klar, es ist ja in erster Linie ein Pilgerweg zu Fuss.


Welchen Weg nehmen wir?

Der Weg wird kein leichter sein, wie es Xavier Naidoo besingt - das singen wird uns vergehen. Trotz der Qualen möchten wir aber auch interessante Orte und Landschaften sehen.

Ich möchte einen Kollegen in Freiburg im Breisgau besuchen und das Guggenheim Museum in Bilbao anschauen. Weniger wegen der Kunst als vielmehr wegen der Architektur. Wir haben die Strecke fürs erste mal so gelegt, das wir an dem Genfer See vorbeikommen und ins wahre Herz von Frankreich - nach Bordeaux gelangen.

In Bordeaux will ich unbedingt zu Petrus. Vermutlich lassen Sie uns so abgerockt wir daherkommen gar nicht rein - aber das Glück ist ja bekanntlich mit den Mutigen (oder waren es die Dummen?). Egal, wir probieren es auf alle Fälle mal.


München - Santiago de Compostela

Wir haben beschlossen, den Weg nur ganz grob zu planen und die Feinplanung täglich vorzunehmen.

Abhängig vom Wetter und unserer Verfassung. Eine Erkenntnis, welche ich im Laufe der Jahre gewonnen habe. Wir sind früher oft mit dem VW-Bus und später mit dem Wohnmobil einfach drauf losgefahren. Jeden Tag woanders - und wenn es mal irgendwo besonder schön war, dann sind wir mal ein paar Tage geblieben. Finde ich spannender als 14 Tage All inclusive Urlaub.... das mag auch schön sein aber uns ruft das Abenteuer.

"....besser als 14 Tage All inclusive"

Übernachten werden wir auch spontan entscheiden. Wir haben in unseren Packtaschen jeweils ein kleines Zelt von MSR. Das ist schnell aufgebaut und wiegt gerade mal ein gutes Kilo. Wenns regnet und das Wetter schlecht ist, dann hoffen wir darauf, ein festes Dach über dem Kopf zu finden. Das kann dann eine Herberge oder auch ein Hotel sein.

Wir werden hier pragmatisch vorgehen.

Apropos Hotel - ganz am Ende soll es dann zur Belohnung ein echt gutes Hotel sein. So ähnlich wie im Film mit Martin Sheen "Dein Weg", der mir sehr gut gefallen hat - und vielleicht auch ein wenig zur Inspiration für meinen Weg beigetragen hat.


Es gibt übrigens einen Grund der mich am liebsten jetzt schon aufs Fahrrad bringt und zum losfahren drängt.


Echte, frische Croissants aus Frankreich...

Haben Sie schon mal originale, backfrische, französische Croissants gegessen?

Wirklich Echte? Unser Bäcker Schindele bei uns um die Ecke ist vermutlich der beste bayrische Bäcker den es gibt. Er macht die besten Brezen und Semmeln der Welt - aber Croissants?

Da muss man wirklich nach Frankreich. Ich habe das Glück, dass ich bereits zwei, drei mal in Frankreich war und freue mich jedesmal immer wieder darauf.



6 bis 7 Crossaints zum Frühstück, dazu eine Tasse Kaffee. Das ist echtes Glück ;-)


.....wann ist endlich der 30. April?



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Ich nehme selten den einfachsten Weg. 

In der Herausforderung findet sich oftmals das wirklich Lohnende. Dafür geh ich gern die Extra Meile. Bei meiner täglichen Arbeit und im Privaten. Dafür lebe ich.

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