• Christian Beer

Am Anfang war der Gedanke

Aktualisiert: 19. Okt 2019

und er hat mich nicht mehr losgelassen. Tagelang, nein Wochenlang dachte ich darüber nach. Ich verwarf den Gedanken immer wieder - doch er kam stets zurück. Schließlich gab ich mich hin. Es musste getan werden.

der Startschuss

Ich habe mich entschlossen durch die Tür zu gehen. Zumindest bildlich gesprochen. Ja, und ich habe es bis jetzt noch keine Sekunde bereut. Bis jetzt? Stop, ich hab ja noch nicht einmal richtig gestartet...


Stop! "Ich hab ja noch nicht mal richtig gestartet!"

Doch es war mir egal. Es musste durchgezogen werden....



Irgendwo habe ich mal gelesen:

"Du hast die Wahl. Du kannst Dir Sorgen machen bis du davon tot umfällst - oder du kannst es vorziehen ein bisschen Ungewissheit zu genießen."

Ein bisschen Ungewißheit? - Naja, das ist schon etwas mehr als ein bißchen. Dann kam mir die Erinnerung zu unserer letzten kleinen Bergtour - Aller Anstieg ist mühsam, aber wenn man mal oben ist, dann belohnt einem der Ausblick umso mehr.


3 Stunden Aufstieg - jede Sekunde wars wert.

Das ist der Blick vom Roßstein in Richtung Westen. Für echte Bergsteiger natürlich ein Klacks, aber in meiner Vaterrolle musste ich in diesem Fall nicht nur meinen Körper nach oben bringen - unsere ganze Familie wollte hinauf. Oder zumindest wollte ich das und musste alle entsprechend motivieren. Als wir dann endlich oben waren - waren alle happy.


"...als wir endlich oben waren - waren alle happy"

So denke ich zumindest, sollte es uns bei dem Weg nach Santiago auch gehen. Allerdings in einer etwas anderen Dimension. Es sind schließlich keine 3 Stunden sondern 3000km!

Geplant sind im groben 30Tage. Wir werden sehen.

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Ich nehme selten den einfachsten Weg. 

In der Herausforderung findet sich oftmals das wirklich Lohnende. Dafür geh ich gern die Extra Meile. Bei meiner täglichen Arbeit und im Privaten. Dafür lebe ich.

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